Positionen
24.06.2016
Ich war und bleibe Gegner der Fracking-Technologie, soweit davon auch weiterhin Gefahren für Mensch und Natur ausgehen. Dass nun nach einem langen Diskussionsprozess erreichte Verhandlungsergebnis ist sehr differenziert zu betrachten. Das unbefristete Verbot unkonventionellen Frackings ist zunächst einmal ohne jeden Zweifel ein bemerkenswerter Teilerfolg der Großen Koalition. Damit ist unkonventionelles Fracking in NRW faktisch ausgeschlossen und es besteht nun ein verbindlicher Rechtsrahmen. Dies bewerte ich auch als Erfolg meiner konsequenten Fracking-Verweigerungshaltung und der meiner CDU-Kollegen aus dem Münsterland sowie der CDU-Landtagsfraktion NRW, die über Jahre stets konsequent gegen unkonventionelles Fracking Front gemacht hat. Ich führe aber auch Kritik, weil das neue Gesetz vier Probebohrungen bei fortbestehenden Risiken dieser Technologie ermöglicht.
 
12.06.2015
Ich spreche mich ganz entschieden für ein gesetzliches Verbot sowohl der erwerbsmäßigen als auch der nichtkommerziellen, organisierten Suizidhilfe aus. Sterbehilfe darf nicht als normale gesellschaftliche Dienstleistung verstanden werden mit der Folge, den Menschen zur Selbsttötung zu verleiten.

Den „ärztlich assistierten Suizid“ lehne eindeutig ab. Die Form aktiver Sterbehilfe aus der Sicht christlicher Ethik nicht vertretbar. Das Leben ist Gottgegeben und nicht verfügbar. Folglich sollte es bis zuletzt geschützt sein. Schon im Eid des Hippokrates findet sich die Formulierung: „Nie werde ich jemandem, auch nicht auf Verlangen, ein tödliches Mittel verabreichen oder auch nur einen Rat dazu erteilen.“
 
23.05.2015
Bei Öffentlich-Privaten-Partnerschaften (ÖPP) im Bundesfernstraßenbereich übernimmt ein privater Partner den Ausbau von Autobahnabschnitten, deren bauliche und betriebliche Erhaltung sowie die anteilige Finanzierung über einen Zeitraum von in der Regel 25 bis 30 Jahren. Nach Ablauf der Vertragszeit gehen die Aufgabenverantwortung und der Streckenabschnitt in einem vereinbarten Zustand wieder auf Bund und Land über.
 
Wenn wir in Deutschland in der Verkehrsinfrastruktur aktuell mehr und schneller Vorhaben realisieren wollen, so ist ÖPP die entscheidende Option, um  wichtige Neu- und Ausbaumaßnahmen zu beginnen. Mit Öffentlich-Privaten-Partnerschaften schaffen wir hohe Qualität, schnelle Durchführung der Projekte, Effizienz und Nutzerzufriedenheit. Wir entlasten die Verwaltung durch Konzentration der Aufgaben auf Koordination und Kontrolle und können wichtige Impulse für die Weiterentwicklung der konventionellen und privaten Beschaffungsvarianten sammeln. Die ersten ÖPP-Fernstraßenprojekte waren bisher allesamt erfolgreich.
 
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