Besuch im Drensteinfurter Rathaus

Reinhold Sendker MdB im Informationsaustausch mit Bürgermeister Paul Berlage

von links: Heinrich Töns, Reinhold Sendker und Paul Berlage
von links: Heinrich Töns, Reinhold Sendker und Paul Berlage
Gemeinsam mit dem Drensteinfurter CDU-Fraktionsvorsitzenden Heinrich Töns nahm Reinhold Sendker die Gelegenheit wahr, mit Bürgermeister Paul Berlage über die Auswirkungen des Koalitionsvertrages auf Bundesebene für die Kommunen zu sprechen sowie weitere aktuell wichtige Themen für die Wersestadt aufzugreifen.

In Höhe von fünf Milliarden Euro jährlich wird der Bund zukünftig die Städte und Gemeinden bei der Eingliederungshilfe entlasten, berichtete Sendker. Für Drensteinfurt bedeute dies eine Haushaltserleichterung von 700.000 Euro jährlich, freute sich Bürgermeister Paul Berlage.
Weitere Schwerpunkte des Gesprächs waren die Steuerfreiheit bei der interkommunalen Zusammenarbeit sowie die geplanten Maßnahmen des Breitbandausbaus im ländlichen Raum. "Regionen, die nicht über mindestens eine Daten-Geschwindigkeit von 2 Mbit/s verfügen, sollen so schnell wie möglich erschlossen werden. Bis 2018 soll es dann in Deutschland eine flächendeckende Grundversorgung mit mindestens 50 Mbit/s geben", berichtete Sendker aus dem Koalitionsvertrag und äußerte sich auch nochmal eindeutig zum Thema Schiefergasförderung: "Ich bleibe ein Fracking-Gegner, so lange nicht alle Risiken für Mensch und Umwelt ausgeschlossen werden", stellte er klar.
Im Bereich Verkehr sprach Paul Berlage schließlich noch das Thema Zugverkehr an, wo es aus seiner Sicht noch einigen Verbesserungsbedarf gebe. Er sehe hier die Eurobahn in der Pflicht, die dafür sorgen müsse, dass Ankunfts- und Abfahrtszeiten auch eingehalten werden und Züge mit mehr Abteilen fahren, informierte er den Verkehrspolitiker über beobachtete Misstände vor Ort.
 

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